Spiel - das wichtigste Lernen

Spiel ist keine angeborene Fähigkeit des Menschen, spielen muss und will gelernt sein.
Das Spiel entsteht aus der Neugierde heraus.

Kinder brauchen Bedingungen, die ein intensives und andauerndes Spielen erlauben. Nur
ausgedehntes Freispiel ermöglicht die Entwicklung der kindlichen Kreativität.

Folgende Kompetenzen bilden Kinder (beispielsweise) während des Spiels aus:

im emotionalen Bereich:
tieferes Erleben von Gefühlen
besseres Verarbeiten von Enttäuschungen
größere Zufriedenheit mit sich und den jeweiligen Situationen
ausgeprägtes Verhältnis der vier Grundgefühle (Angst, Freude, Trauer, Wut)

im sozialen Bereich:
größere Vielfalt im Reagieren auf Konfliktsituationen
höhere Verantwortungsbereitschaft
besseres Wahrnehmen von Bedürfnissen anderer Kinder
intensiveres Schließen von Freundschaften

im kognitiven Bereich:
besser vernetztes Denken
höhere Konzentrationsfähigkeit
größerer Wortschatz und differenziertere Sprache

im motorischen Bereich:
differenziertere Grob- und Feinmotorik, flüssigere Gesamtmotorik
gute visuell-motorische Koordinationsfähigkeit
größere Reaktionsfähigkeit


















„Das Spiel unterbrechen oder unterbinden hieße, Kinder in ihrer Entwicklung zu behindern…“ (Krenz, 2008, 115)

Die oben genannten Fähigkeiten, die Kinder während des Spiels erlernen, bilden die notwendigen Kompetenzen für die Schulfähigkeit aus.

Hier einige Beispiele:

Emotionale Kompetenz
Toleranz durch das Zurückstellen eigener Bedürfnisse
Motorische Kompetenz
Reaktionsvermögen
Auge-Hand-Koordination
Steuerung der Feinmotorik
Kognitive Kompetenz
Konzentration
Wahrnehmungsfähigkeit durch die Entscheidung zur Beobachtung

 

Webdesign 2015 Breuer IT Solutions