Unser gesetzlicher Auftrag

Der gesetzlich verankerte, eigenständige Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag einer Kindertagesstätte

Grundlage hierfür ist das Sozialgesetzbuch und hierbei insbesondere das „Achte Buch mit dem Schwerpunkt der Kinder- und Jugendhilfe (KJHG)“. Empfehlungen für gelingende Bildung, Erziehung und Betreuung werden auch durch den Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan ausgesprochen, der viele Kernprozesse im Kita-Alltag benennt und beschreibt.

Die drei Grundaufträge können in ihren Schwerpunkten wie folgt beschrieben werden:

Der Bildungsauftrag
Der eigenständige Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen besteht in einer ganzheitlichen Entwicklungsunterstützung der Handlungs-, Leistungs- und Lernfähigkeit von Kindern im Sinne einer Persönlichkeitsbildung. Dabei finden ethische, religiöse, künstlerische, wissenschaftliche und kommunikationsorientierte Werte ihre besondere Beachtung. Der Bildungsauftrag ist nur bei einer für Kinder bedeutungsvollen, sinnverbundenen und alltagsorientierten Pädagogik umsetzbar.

Der Erziehungsauftrag
Der eigenständige Erziehungsauftrag von Kindertageseinrichtungen besteht darin, Kindern aufgrund einer immer stärker als zerrissen erlebten Welt, eingegrenzter Lebensräume und zerteilter Zeiten vielfältige Möglichkeiten zu bieten und erleben zu lassen, Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Alltag zu verarbeiten. Damit sind Kinder in der Lage, ihre Identität zu finden, um im weiteren Verlauf ihrer Entwicklung zukünftige Lebenssituationen situationsangemessen zu verstehen und eigenverantwortlich mitzugestalten.

Der Betreuungsauftrag
Der eigenständige Betreuungsauftrag von Kindertageseinrichtungen besteht darin, Kindern in erfahrbaren Beziehungen treu zu sein. Das geschieht durch den Auf- und Ausbau fester Bindungsbeziehungen zu Kindern und durch eine respektvolle, zuverlässige Pflege der Beziehungen mit Kindern.
(vgl. Krenz, 2008, 60ff)
 
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